VON DER WISSENSCHAFT INSPIRIERT.

Von EXPERTEN
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ERKENNTNISSE AUS DER WISSENSCHAFT:
Synbiotika haben einen BELEGTEN ZUSATZNUTZEN FÜR die Verbesserung des Immunsystems.

Synbiotika haben nicht nur einen unterstützenden Effekt für das Immunsystem, sondern wirken auch präventiv mit potenzieller Reduzierung der Krankheitsanfälligkeit. Synbiotika haben auch dann einen gesundheitlichen Mehrwert, wenn Sie bereits erkrankt sind. Bei schweren Infekten können Synbiotika durch ihren unterstützenden Effekt zu einem deutlich milderen Verlauf beitragen. Sehr valide und aktuelle Studien, die international durchgeführt und von namhaften Universitäten begleitet werden, liefern eine verlässliche Datenbasis zur positiven Wirkung von Synbiotika und zukünftigen Anwendungsmöglichkeiten.

Stärkung des
Immunsystems

Synbiotika dienen dazu, das Wachstum und die Aktivität nützlicher Bakterien im Darm zu fördern und das Immunsystem zu stärken.

Clinical and Translational Gastroenterology “Probiotic/Synbiotic Treatment and Postoperative Complications in Colorectal Cancer Patients …”, Dezember 2020, in Kooperation mit dem German Cancer Research Center/Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Mehrwert von Synbiotika

Die Ergebnisse der systematischen Untersuchung zeigten, dass die Verabreichung von Probiotika/Synbiotika bei Darmkrebs-Patientinnen und -Patienten vor, während und nach einer Operation mit geringeren Auftreten von Infektionen, geringerem Auftreten von Durchfallerkrankungen, schnellerer Rückkehr zur normalen Darmfunktion, kürzerem postoperativem Antibiotikagebrauch, geringerer Inzidenz von Septikämie bzw. generalisierter Infektion des Organismus und kürzerer Dauer des Krankenhausaufenthaltes einherging. Die Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass die kurzfristige perioperative Verabreichung von Probiotika/Synbiotika, die einfach zu verabreichen, nebenwirkungsarm und im Vergleich zu Alternativen kostengünstig sind, dazu beitragen könnte, die gastrointestinalen Symptome und postoperative Komplikationen bei Darmkrebs-Patientinnen und -Patienten zu reduzieren.

Prävention und WIRKUNG AUF
KRANK­HEITS­ERREGER

Die ballaststoffbedingten mikrobiellen Veränderungen […] haben einen erheblichen Einfluss auf das Immunsystem und damit auf die Prävention und Behandlung von Krankheiten.

British Journal of Pharmacology, “Microbiota-dependent and -independent effects of dietary fibre on human health“, März 2020, in Kooperation mit Dermatological Allergology, Allergie-Centrum-Charité, Department of Dermatology and Allergy, Charité –Universitätsmedizin Berlin, Berlin

Bedeutung von Ballaststoffen für die Gesundheit

Ballaststoffe fördern im Magen-Darm-Trakt nützliche Bakterien, wie Bifidobakterien und Laktobazillen. Bifidobakterien und Laktobazillen konkurrieren nachweislich direkt mit pathogenen (krankheitserregenden) Bakterien, können aber auch die Darmbarriere sowie die Immun- und Gehirnfunktion stimulieren. Diese Ballaststoffe stimulieren nicht nur nützliche Bakterien, sondern beeinflussen auch direkt Krankheitserreger durch: a) Hemmung des Wachstums, b) Aufhebung der schädigenden Wirkung auf gesunde Zellen, c) Hemmung der durch Krankheitserreger bedingten Giftstoff-Produktion. Ein wesentlicher Teil dieser potenziellen gesundheitlichen Vorteile hängt mit der Produktion von mikrobiellen Metaboliten aus Nahrungsfasern zusammen, darunter auch SCFAs (kurzkettige Fettsäuren).

Reiz­darm­syndrom

Deutliche Reduzierung der IBS-Symptome durch Probiotika

The American Journal of Gastroenterology, “American College of Gastroenterology Monograph on the Management of Irritable Bowel Syndrome and Chronic ldiopathic Constipation”: August 2014, in Kooperation mit Houston Methodist Hospital und Weil/ Cornell Medical College, Houston/Texas, USA

„Reizdarmsyndrom (IBS, irritable bowel syndrome): Es hat sich gezeigt, dass bestimmte Probiotika die Symptome von IBS lindern und die Lebensqualität von IBS-Patienten verbessern.“

Eine Leitlinie und Metaanalyse, an der Kinder und Erwachsene mit Reizdarmsyndrom beteiligt waren, ergab, dass Probiotika IBS-Symptome wie Blähbauch und Flatulenz signifikant verbesserten.

REGENERATION NACH EINER
ANTIBIOTIKA-BEHANDLUNG

Die Einnahmedauer von Antibiotika kann verkürzt werden. Die durch Antibiotika angegriffene Darmflora kann sich schneller regenerieren.

Nature Microbiology, “Probiotics impact the antibiotic resistance gene reservoir along the human GI tract in a person-specific and antibiotic-dependent manner“, August 2021, in Cooperation with German Cancer Research Center, Heidelberg and Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health, Baltimore https://doi.org/10.1038/s41564-021-00920-0

Probiotika und deren Einfluss auf Infektionen der oberen Atemwege

Die aktuelle COVID-19-Pandemie hat das Erscheinungsbild der Biologie, der sozialen Interaktion und der öffentlichen Gesundheit weltweit verändert. Sie hatte zerstörerische Auswirkungen auf Millionen von Menschen weltweit. Neue Erkenntnisse deuten auf einen Zusammenhang zwischen der Infektion und dem Status des Darmmikrobioms hin. Dies ist einer von mehreren Faktoren, die zur Schwere der Infektion beitragen können. In Anbetracht der Tatsache, dass der Darm stark mit der Immunität, dem Entzündungsstatus und der Fähigkeit, Krankheitserreger zu bekämpfen, verbunden ist, lohnt es sich, eine diätetische Intervention in die Darmmikrobiota als Mittel zur potenziellen Beeinflussung der viralen Folgen in Betracht zu ziehen. In diesem Zusammenhang wurden Probiotika und Präbiotika zur Milderung ähnlicher Atemwegsinfektionen eingesetzt.

ZUR FÖRDERUNG DES PSYCHISCHEN WOHLBEFINDENS

Ein mikrobiombasierter, ganzheitlicher Ansatz, der eine sorgfältige Erfassung des Mikrobioms und eine mögliche Veränderung durch Ernährung, Probiotika und Änderungen des Lebensstils umfasst, kann Depressionen entgegenwirken.

Frontiers in Nutrition, “A Microbiome-Driven Approach to Combating Depression During the COVID-19 Pandemic“, August 2021, in Cooperation with University Hospitals Cleveland Medical Center https://doi.org/10.3389/fnut.2021.672390

Psyche und Resilienz

„Feel good“ auch in der Pandemie: In Zeiten von COVID-19 klagen viele Menschen über einen schlechten Gemütszustand. Speziell abgestimmte Probiotika-Mischungen unterstützen das psychische Wohlbefinden, indem sie die normale Funktion von Gehirn und Psyche unterstützen und dadurch die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) erhöhen. Der Wirkmechanismus beruht auf einer gezielten Ansprache der Darm-Hirn-Achse.

Allergien und Haut­er­kran­kungen

Mikrobiom als therapeutisches Ziel für entzündliche Erkrankungen wie Allergien und Hauterkrankungen.

Frontiers in Immunology, “Microbiome and Allergic Diseases”, July 2018, in Kooperation mit der Universitat de Barcelona, Barcelona, Spanien https://doi.org/10.3389/fimmu.2018.01584

Allergische Erkrankungen wie Atemwegs-, Haut- und Nahrungsmittelallergien haben in den letzten Jahrzehnten dramatisch an Prävalenz zugenommen. Neuere Forschungen bestätigen eine zentrale Rolle des Mikrobioms, das stark von mehreren Umwelt- und Ernährungsfaktoren beeinflusst wird.

Die bakterielle Dysbiose ist mit chronisch entzündlichen Erkrankungen der Haut wie atopischer Dermatitis und Psoriasis verbunden. Somit ist das Mikrobiom ein wichtiges therapeutisches Ziel zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen wie Allergien.
Trotz einiger Einschränkungen scheinen Interventionen mit Probiotika, Präbiotika und/oder Synbiotika vielversprechend für die Entwicklung einer präventiven Therapie durch Wiederherstellung einer veränderten Mikrobiomfunktion oder als Ergänzung in einer spezifischen Immuntherapie.

Antibiotika-assoziierte DIARRHÖEN

Probiotika vermindern das Risiko für Antibiotika-assoziierte Diarrhöen.

Goldenberg JZ, Yap C, Lytvyn L, Lo CKF, Beardsley J, Mertz D, Johnston BC, “Probiotics for the prevention of Clostridium difficile‐associated diarrhea in adults and children.“, Dezember 2017, in Kooperation mit Bastyr University Research Institute, Kenmore, USA

„Klinische Studien mit verschiedenen probiotischen Präparaten deuten auf eine vorteilhafte Wirkung bestimmter Probiotika bei der Verringerung des Neuauftretens sowie der Krankheitsschwere von Clostridium-difficile-assoziierter Diarrhö und AAD hin.“

Antibiotika-assoziierte Diarrhöen (AAD): Obwohl Antibiotika für die Behandlung bakterieller Infektionen unerlässlich sind, können sie auch die nützliche Bakteriengemeinschaft im Magen-Darm-Trakt stören. Durch Störung der Darm-Mikrobiota ist das Auftreten von Sekundärinfektionen, die durch opportunistische Krankheitserreger wie Clostridium difficile verursacht werden, eine gefürchtete Komplikation bei hospitalisierten älteren Erwachsenen.